Pressemitteilung
EU-Kommission will Lenk- und Ruhezeiten für Bus- und LKW-Fahrer kürzen
Die in der AfA (Arbeitgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD) im Kreis Bad Kreuznach organisierten Fahrer aus dem ÖPNV und Fernverkehr schlagen Alarm: Aus Brüssel wurde bekannt, das die Lenk- und Ruhezeiten spürbar verändert werden sollen. Im Detail:
"Das ist mehr als gefährllich", meint hierzu der Vorstand der AfA. Die Fahrer werden hierdurch benachteiligt, der Stress, auch für die Fahrgäste, wird mehr und die Sicherheit auf den Straßen vermindert.
Aus einer Pressemitteilung der Jusos im Kreis Bad Kreuznach geht hervor, dass die Reaktion der CDU zur Kritik der Jusos offenkundig erwartet wurde. Unerwartet sei allerdings gewesen, dass sich Frau Dickes nicht persönlich an die Jusos gerichtet hätte, zeigt man sich bei den Jungsozialistinnen und -sozialisten erstaunt.
Der Jusos-Kreisvorsitzende Christoph Eß kommentiert: "Ich hätte erwartet, dass sich Frau Dickes persönlich an uns und an mich richtet. Doch wie schon im Fall Irmer zeigt sie auch hier keine klare Kante. Ich möchte betonen, dass wir Jusos ein eigenständiger Jugendverband sind. Wir agieren und reagieren politisch selbstständig und sind nicht nur Wahlkämpfer. Wir vertreten unsere politischen Vorstellungen für den Landkreis."
Der SPD-Kreisvorstand Bad Kreuznach begrüßt ausdrücklich die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz, der auch den Parteivorsitz der SPD von Sigmar Gabriel übernehmen wird: "Martin Schulz hat unser Vertrauen. Er steht für ein klares sozialdemokratisches Profil".
Die Reaktionen bei den Sozialdemokraten im Kreisvorstand waren durchweg positiv. "Mit Martin Schulz haben wir den besten Kandidaten, den sich Deutschland und die SPD als Alternative zum 'Weiter so' von Angela Merkel wünschen könne", sind sich die Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes, der in Roxheim tagte, einig. "Mit Martin Schulz haben wir einen Kandidaten, der wie kein anderer für ein vereintes und sozial gerechtes Europa steht", freut sich der SPD-Kreisvorsitzende Hans Dirk Nies.
Auch der Bundestagskandidat der Sozialdemokraten, Dr. Joe Weingarten, ist sich sicher, dass die Nominierung von Schulz der Partei einen Motivationsschub versetzen wird: Beide freuen sich auf den Bundestagswahlkampf, der die Chance eröffne die Schwerpunkte und Ziele sozialdemokratischer Politik im Bund und im Wahlkreis deutlich zu machen, betonen Nies und Weingarten.
Sozialdemokraten haben Landrats- und Bundestagswahlen im kommenden Jahr fest im Blick – Kritik an Aussagen Julia Klöckners in Sachen Verwaltungsreform Langenlonsheim und Stromberg
Stromberg / Kreis Bad Kreuznach
Zu einer Vorstandssitzung mit umfassender Tagesordnung und unter der Leitung des SPD-Kreisvorsitzenden Hans-Dirk-Nies, der auch Kandidat bei der Landratswahl am 19. März 2017 ist, traf sich der SPD-Kreisvorstand in der Deutscher-Michel-Halle in Stromberg.
Unter anderem ging es um die Vorbereitungen des Landrats- und Bundestagswahlkampfes. So nahm an der Sitzung auch der designierte SPD-Bundestagskandidat Dr. Joe Weingarten teil und stellte - ebenso wie Hans-Dirk Nies - überzeugend seine ersten Wahlkampfüberlegungen vor. Nominiert wird der SPD-Kandidat auf einer Wahlkreiskonferenz Anfang Dezember.
Beide sehen sich als Teamspieler und setzen auf die breite Unterstützung aus der Partei. Vor allem gehe es jetzt darum, ganz viele Kontakte mit den Menschen zu haben und zu erfahren wo konkret "der Schuh drückt". Das heiße vor allem "zuhören" und die "Menschen mitnehmen" - auf gleicher Augenhöhe. Eine gute sozialdemokratische Tradition sei das, betonen Nies und Weingarten übereinstimmend.
Darüber hinaus gehe es um klare, seriöse Positionen und Erkennbarkeit, damit die Menschen auch eine Wahl haben und wissen wo sie dran sind. Im SPD-Kreisvorstand wurde beiden die solidarische Unterstützung zugesichert, was alle in diesem Gremium vertretenen Mitglieder deutlich machten.
Bad Kreuznach / Bad Münster am Stein Ebernburg
Im Stadtcafe im Stadtteil Bad Münster am Stein Ebernburg traf sich die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD-Kreisverband Bad Kreuznach zu ihrer Kreiskonferenz. Die sozialdemokratischen Arbeitnehmer wählten dort einen neuen Kreisvorstand.
Michael Simon, der das Amt als AfA-Vorsitzender sechs Jahre inne hatte, kandidierte nicht mehr für diese Funktion. Dies hatte der Sozialdemokrat schon vorab angekündigt. Nach vier Jahren als stellvertretender Vorsitzender und sechs Jahren als Vorsitzender war aus Sicht von Simon, der seit einigen Wochen auch DGB-Kreisvorsitzender ist, Zeit für den Wechsel an der AfA-Spitze. Und dieser ist gelungen.
Zum neuen AfA-Kreisvorsitzenden wählte die Konferenz Peter Stolz aus Feilbingert, der dem Vorstand bisher als Beisitzer angehörte.