Am Montag, den 14. September 2015, findet in der Ehemaligen Synagoge (Haus der Begegnung, Meisenheim) eine Informationsveranstaltung zum Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“ statt.
Auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Denis Alt wird der Rechtsanwalt Hans-Jörg Lenhoff eine Einführung in das Thema geben. Er wird u. a. der Frage nachgehen, für wen eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht sinnvoll ist und was bei der Erstellung beachtet werden muss.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Im Anschluss lädt der SPD-Ortsverein Meisenheim zu einem kleinen Umtrunk ein.
„Angesichts brennender Flüchtlingsheime, Hassparolen an den Stammtischen und im sogenannten Sozialen Netz, dumpfer rechter Äusserungen gegen Flüchtlinge und Mitbürger mit Migrationshintergrund sagen wir hierzu unsere Meinung“, so der Arbeitskreis Migration und Vielfalt im SPD-Stadtverband Bad Kreuznach.
Zu Beginn einer Plakataktion hängt zunächst im Schaufenster der SPD-Geschäftsstelle ein Exemplar, mit dabei bei der „Premiere“ (v.l.n.r.) Vorsitzender Ilhan Tasdelen, sein Stellvertreter Paul Zander, Birol Senel, aus dem SPD-Stadtverbandsvorstand und der Stadtratsfraktion Carmen Budde, Gernot Bach, Peter Grüßner und Yunus Senel, unterstützt durch den Landtagskandidaten der SPD, Michael Simon (4.v.l.).
„Wir werden das Plakat über den Parteiverteiler jedem SPD-Ortsverein im Kreis zur Verfügung stellen, auf die Home-Pages der Partei setzen und so für eine breite Verteilung sorgen“, so der Pressereferent der Partei, Gernot Bach, „und natürlich wird es auch in den Netzwerken eingestellt!“
Der sozialdemokratische Landtagskandidat im Wahlkreis 17, Michael Simon, hält gar nichts von den Plänen der Landes-CDU und ihrer Landesvorsitzenden Julia Klöckner, wieder Kita-Beiträge einzuführen. Für den Sozialdemokraten ist dies der völlig falsche Weg. Im Kern werde damit eine Politik der Familienfreundlichkeit mit Füßen getreten, da könne Klöckner noch so sehr versuchen, mit einer Staffelung der Beiträge dem Ganzen einen sozialen Anstrich zu geben.
Nach Simons Auffassung streue die Union den Familien damit Sand in die Augen. Fakt sei, sie werden belastet. „Für mich ist klar, Bildung und individuelle Förderung von Anfang gehen vor. Die SPD Rheinland-Pfalz steht zurecht für Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Hochschule, denn nur so können wir allen Kindern, unabhängig vom Geldbeutel der Eltern und ihrer sozialen Herkunft, Chancengleichheit in der Bildung beziehungsweise gleiche Startchancen ermöglichen. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass Familien durch die Gebührenfreiheit deutlich entlastet werden. All dies scheint die rheinland-pfälzische Union völlig auszuklammern. Da nützt es wenig, die Familienfreundlichkeit immer wie eine Monstranz vor sich her zu tragen, die Forderung nach Kita-Gebühren ist das Gegenteil davon“, so Michael Simon.
Michael Simon: „Inklusion und die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen muss auch im Alltag vor Ort gelingen – Vereine, Gruppen, Organisationen und Verbände haben hier wichtige Funktion“
Kreis Bad Kreuznach
Michael Simon, Landtagskandidat der SPD im Wahlkreis 17 (Bad Kreuznach), liegt das Thema Inklusion und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sehr am Herzen. Gleichzeitig möchte er den Inklusionsbegriff nicht ausschließlich auf den schulischen und den Kita-Bereich reduziert wissen.
Genauso wichtig für die Entwicklung von Kindern ist seines Erachtens die soziale Integration und Teilhabe vor Ort, im Ort, erklärt der Sozialdemokrat. Eine Politik der Inklusion solle vor allem auch dort ansetzen, wo es nicht nur um Leistung, Noten, gegenseitige Vergleiche und Konkurrenz geht, sondern im Alltag und im kommunalen Gemeinwesen direkt.
„Inklusion und die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen muss auch im Alltag vor Ort gelingen – Vereine, Gruppen, Organisationen und Verbände haben hier wichtige Funktion“, unterstreicht Simon. Damit dies gut gelinge, müssten die örtlichen und lokalen Vereinszusammenhänge sowie die Übungs- und Gruppenleiter und alle interessierten Mitglieder von Vereinen und Verbänden Unterstützung erhalten und die Möglichkeit haben, fortgebildet zu werden sowie eine entsprechende fachliche Beratung zu erhalten.
Simon sieht hier ein enormes Potential und eine große Chance, wenn es darum geht, die soziale Integration von Menschen mit Behinderungen zu fördern. Bereits jetzt gebe es schon gute Beispiele, jedoch dürfe es nicht bei Beispielen bleiben. „Vielmehr müssen wir insgesamt weiter kommen“, macht der Sozialdemokrat deutlich.
Er zeigt sich zuversichtlich, dass Vereine, örtliche und regionale Zusammenhänge sowie Organisationen, ob Sport- und Turnvereine, die Feuerwehren, Musikvereine oder andere, hier gerne ihren Beitrag leisten wollen. Dabei sollte man sie jedoch unterstützen. Nur so werde dieser wichtige Prozess funktionieren, betont Michael Simon.