SPD-Arbeitnehmer solidarisch mit den Sozial- und Erziehungsdiensten

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Forderung nach besserer Eingruppierung und mehr Wertschätzung völlig berechtigt

Kreis Bad Kreuznach

In der aktuellen Tarifauseinandersetzung in den Sozial- und Erziehungsdiensten erklärt sich die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD Kreisverband Bad Kreuznach solidarisch mit den ErzieherInnen in den Kitas, den Sozialarbeitern und Sozialpädagogen in den Jugendämtern und Jugendzentren, in Einrichtungen der Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit sowie in der Behindertenhilfe.

Es gehe um die lange überfällige Aufwertung in den Sozial- und Erziehungsdiensten, wo die dortigen Beschäftigten eine ganz wichtige gesellschaftliche Arbeit leisten würden und endlich eine echte Anerkennung und Wertschätzung verdient hätten. Die AfA zeigt durchaus Verständnis für die vom Streik betroffenen Eltern, gleichgzeitig werben die SPD-Arbeitnehmer aber auch für Verständnis was die "berechtigten" Anliegen der Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten betrifft.

Niemand streike gerne, allerdings müsse jetzt Druck aufgebaut werden, um die angestrebten Verbesserungen, unter anderem was die Eingruppierung betrifft, zu erreichen. Wenn die öffentlichen Arbeitgeber sich nicht bewegen würden und ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, bleibe leider kein anderes Mittel als der Streik. Die sozialdemokratischen Arbeitnehmer erwarten von den kommunalen Arbeitgebern eine klare Aussage und Verhandlungsbereitschaft auf der Grundlage eines seriösen Tarifangebots. Deren derzeitiges Verhalten sei nicht akzeptabel und destruktiv.

Mit einem ernst gemeinten Angebot, wäre der Streik sofort beendet.

 

Kennenlernen, Mitreden, eine starke Gemeinschaft sein! SPD-Landtagskandidat Michael Simon hatte eingeladen

Das ist neu in der Vorbereitung einer Landtagswahl: Der Kandidat, Michael Simon, hatte zu einem Workshop eingeladen, um Anregungen und Ideen entgegenzunehmen, die in ein Wahlprogramm Eingang finden sollen.

Es waren nicht nur Funktionäre und Parteimitglieder, die solch eine Gelegenheit nutzten, um ihre Beiträge vorzutragen: Von der Ausstattung der Kommunen mit finanziellen Mitteln, der Wirtschaftsförderung bis zur Erhaltung bzw. dem Ausbau des Öffentlichen Personenahverkehrs oder der Daseinsvorsorge reichte die Palette, die in Arbeitskreisen erarbeitet und dann im Plenum beraten wurden.

 

Sozialdemokrat Michael Simon setzt auf Beteiligung – Einladung zum Workshop

Michael Simon, frisch gekürter Wahlkreiskandidat der SPD im Wahlkreis 17, versteht sich nach eignen Worten als Mannschaftsspieler. Er setzt im bevorstehenden Landtagswahlkampf der Sozialdemokraten daher sehr stark auf Gemeinsamkeit und Teamgeist. Ihm bedeute Beteiligung sehr viel. Eine zentralistische Themenvorgabe soll es nicht einfach geben. Vielmehr gelte es auf der Basis einer guten Rückkoppelung ausreichend Raum für kreative Wahlkampfideen und politische Themensetzungen zu bieten, betont Simon.

 

SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis 17 Michael Simon für Aufwertung der Erziehungs- und Sozialdienste

Der SPD-Wahlkreiskandidat im Wahlkreis 17 Bad Kreuznach, Michael Simon, macht in einer Pressemitteilung deutlich, dass die Erzieherinnen und Erzieher sowie die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten öffentlicher und freier Träger aus seiner Sicht im aktuellen Arbeitskampf völlig zurecht für eine berufliche Aufwertung kämpfen würden.

Diese sei schon lange überfällig, betont der 43 jährige Diplom-Sozialpädagoge. Er wisse nicht zuletzt aus der eigenen beruflichen Praxis, welch eine große Verantwortung die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Familien gerade im Hinblick auf das Kindeswohl bedeute. Die frühe Förderung von Kindern in den Kitas bezeichnete er als gesellschaftspolitisch elementar, ebenso die Hilfe und Unterstützung von Familienstrukturen.

Erzieherinnen und Erzieher und Sozialarbeiter verdienten für ihre wichtige gesellschaftliche und verantwortungsvolle Arbeit Anerkennung, echte Wertschätzung und Solidarität. Die Anerkennung dürfe sich aber nicht auf Sonntagsreden reduzieren, sie müsse sich auch in der Bezahlung und Eingruppierung wiederfinden, und natürlich in den Rahmenbedingungen, die für die Qualität der Arbeit, von ganz zentraler Bedeutung seien, erklärt der Sozialdemokrat.

 

Michael Simon im Wahlkreis 17 zum SPD-Wahlkreiskandidaten gewählt – Prof. Dr. Heinz-Rüddel B-Kandidat

Michael Simon ist Direktkandidat der SPD im Wahlkreis 17 Bad Kreuznach. Auf der Wahlkreiskonferenz der Sozialdemokraten im Dorfgemeinschaftshaus in Simons Heimatgemeinde Pfaffen-Schwabenheim erhielt der beim Jugendamt der Kreisverwaltung Mainz-Bingen beschäftigte, 43 jährige Sozialpädagoge insgesamt 50 von 51 Stimmen.

Prof. Dr. Heinz Rüddel, früherer Leiter der psychosomatischen Fachklinik Franziska-Stift in Bad Kreuznach, wurde zum B-Kandidaten gewählt. 46 Delegierte votieren mit ja, 3 enthielten sich und einer stimmte mit nein.

Die SPD-Konferenz war von großer Geschlossenheit gekennzeichnet. Vor den Wahlgängen stimmte der Fraktionsvorsitzende der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag, Alexander Schweitzer, die Genossen in einer kämpferischen Rede auf den Landtagswahlkampf ein. Er betonte, dass die SPD das Land voran gebracht habe. Dabei hob er die gute Beschäftigungsentwicklung im Land ebenso hervor, wie die Erfolge in der Konversion und in der Bildungspolitik.

Die Union rede Rheinland-Pfalz aus reinem poltischen Kalkül schlecht und diese dürfe man ihr nicht durchgehen lassen, so Schweitzer.