SPD-Arbeitnehmer solidarisch mit den Beschäftigten der Firma Delphi

Veröffentlicht am 14.12.2010 in Arbeit
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Die Pläne, die Beschäf­tigten­zahl im Werk der Firma Delphi in Lang­en­lonsheim er­neut stark zu ver­ringern, beun­ruhigen seit Mo­naten die dortige Beleg­schaft, den Be­triebs­rat und die IG-Me­tall.
Die Arbeits­gemein­schaft für Arbeit­nehmer­fragen (AfA) in der SPD im Land­kreis Bad Kreuz­nach ist soli­darisch mit den um ihre Arbeits­plätze kämp­fen­den Be­schäf­tigten der Firma Del­phi.

Die sozial­demo­kratischen Arbeit­nehmer unter­stützen aus­drück­lich die Bemü­hungen des Betriebs­rates und der IG-Metall, eine Produk­tions­verlage­rung nach Mexiko so­wie einen mas­siven Personal­abbau zu verhin­dern.

Das Unter­nehmen hat nach Infor­mationen der SPD-Ar­beit­nehmer eine gute Auftrags­lage und ist ausge­lastet. Hinzu kommt eine hervor­ragend quali­fizierte Beleg­schaft sowie Auszu­bildende, die für die Zukunft des Betrie­bes stehen.

Es ist daher nicht nach­voll­ziehbar, wie hier in einer eis­kalten unter­nehme­rischen Logik mit Arbeit­nehme­rinnen und Arbeit­neh­mern sowie deren Fami­lien umge­gangen wird. Gleiches gilt für die Auszu­bildenden, deren Über­nahme auf dem Spiel steht. Dieses Vor­gehen ist mit der Sozial­verpflich­tung von Eigen­tum nicht verein­bar und ein Parade­beispiel dafür, wie seitens einer ameri­kanischen Konzern­führung voll­ständig an den in im Betrieb beschäf­tigten Men­schen vorbei, Unter­nehmens­entschei­dungen getrof­fen werden. Das zeugt von wenig demo­kratischer Kultur.

Das vom SPD-Land­tags­abge­ordneten Carsten Pörksen ver­mit­telte Ge­spräch mit Minister­präsident Kurt Beck findet die ausdrück­liche Unter­stützung der AfA.

Für die SPD-Arbeit­nehmer ist klar, dass alle Anstren­gun­gen unter­nommen werden müssten, um das Delphi-Werk Langen­lons­heim als starken Produk­tions- und Aus­bil­dungs­standort zu erhal­ten.

Weiter geht es auch darum, dass ein solcher Ein­schnitt über die davon betrof­fenen Arbeit­nehmer und ihre Fami­lien hinaus erheb­liche Aus­wir­kungen auf die Region insge­samt haben würde. So drohen erheb­licher Kauf­kraft­ver­lust und ein Minus bei den Steuer­einnah­men. Auch läuft dies dem wirt­schafts- und struktur­poli­tischen Ansatz der Schaf­fung und Erhal­tung wohn­ort­naher Arbeits­plätze zu­wider.

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