Fritz Rudolf Körper, MdBDie Plakatausstellung der Bundesstiftung „Aufarbeitung“, mit Fotos von Harald Schmitt und Texten von Stefan Wolle kann jetzt bestellt werden.
Der Titel der Wanderausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist provokant: „Die heile Welt der Diktatur? Herrscher und Alltag in der DDR“ zeigt 20 Jahre nach der Wiedervereinigung wie die SED-Diktatur alle Lebensbereiche der Menschen in der DDR durchdrungen hat. Die Plakatausstellung kann jetzt bestellt werden. Darauf macht der Bundestagsabgeordnete Fritz Rudolf Körper aufmerksam.
„Die Fotos des aus Rheinland-Pfalz stammenden Fotografen Harald Schmitt machen deutlich, wie gefährlich eine Verklärung der SED-Diktatur ist. Wer heute 20 Jahre alt ist, kann sich nicht an die DDR erinnern. Darum sind die eindrucksvollen Bilder von Stefan Harald Schmitt und die Erläuterungen von Stefan Wolle aus Halle zu dieser Zeit so wichtig“, so Körper. „Ich würde mich freuen, wenn Schulen und Institutionen in der Region diese Ausstellung zu uns in die Region holen würden“.
Gab es tatsächlich so etwas wie eine „heile Welt“ inmitten der Diktatur? Oder waren SED-Herrschaft und Alltag letztlich untrennbar miteinander verbunden? Diese Fragen regen zur Diskussion, zur eingehenden Betrachtung und zur Beschäftigung mit der eigenen Geschichte ein. Die Ausstellung umfasst 20 DIN A 1-Plakate und kann bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ab sofort gegen eine Schutzgebühr von 50,– € (inkl. Versand) bestellt werden.
Weitere Infos gibt es im Internet unter www.stiftung-aufarbeitung.de