Fritz Rudolf Körper MdBMdB führte Gespräch mit VG-Bürgermeister Arno Mohr: Bürger beteiligen!
Es gibt durchaus gute Argumente für ein Zusammengehen der Verbandsgemeinde Meisenheim und der Verbandsgemeinde Alsenz/Obermoschel, diese gilt es jetzt genauer auszuloten
, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Fritz Rudolf Körper nach seinem informellen Gespräch mit dem Bürgermeister der VG Alsenz-Obermoschel, Arno Mohr.
Deshalb begrüßt es der Bundestagsabgeordnete, dass sich VG-Bürgermeister Mohr und sein Meisenheimer Kollege Schneider, gemeinsam mit den Fraktionsspitzen bzw. dem Ältestenrat, zu einem Info-Gespräch am 21. Dezember in Meisenheim treffen. Hier sollen die Ausgangssituation der beiden Verbandsgemeinden erörtert und die Chancen für eine mögliche neue gemeinsame Verwaltungsstruktur ausgelotet werden. Ein ähnliches Gespräch führte der Alsenzer VG-Chef bereits mit den Verantwortlichen der Verbandsgemeinde Bad Münster am Stein-Ebernburg.
Beide waren sich einig, dass Sachargumente über den künftigen Zuschnitt der VG-Verwaltungen entscheiden müssten und nicht Emotionen. Dabei müsse der Bürgerwille auf jeden Fall berücksichtigt werden. Es darf keine Entscheidungen über die Köpfe der Bürger hinweg geben
, so der SPD-Bundestagsabgeordnete. Bürgerbeteiligung schaffe Akzeptanz bei den Betroffenen. Das derzeit in Auftrag gegebene Gutachten werde sicherlich zur Objektivierung beitragen und als zusätzliche Entscheidungshilfe für die politisch Handelnden dienen
, so MdB Körper.
Ohne diesen Ergebnissen vorgreifen zu wollen, sehe ich schon jetzt einige gute Gründe, die für eine Lösung zwischen Meisenheim und Alsenz/Obermoschel sprechen. Dazu gehören unter anderem die gemeinsame Einwohnerzahl (rund 15 000), die vorhandene Infrastruktur in Meisenheim, wie zum Beispiel die Schulen, das Krankenhaus und das Ärzteangebot. Diese Einrichtungen und auch die Einkaufsmöglichkeiten in Meisenheim nutzen viele Einwohner der VG Alsenz/Obermoschel, zumindest aus dem nördlichen Teil und den Ortsgemeinden im Moscheltal
, stellt Körper fest. Außerdem passe auch die „technische Struktur“ beider Verwaltungen (z. B. die EDV-Anlage) und wichtige Kennzahlen
, beispielweise die derzeitigen VG-Umlagen. Abschließend bemerkt Körper, dass für den Bürger sinnvolle und zukunftsfähige Lösungen nicht an den bestehenden Kreisgrenzen scheitern dürften. Für mich stehen die Sachargumente und bürgernahe Strukturen an erster Stelle,
so Bürgermeister Arno Mohr vor dem Gespräch in Meisenheim.