"Die Realisierung der Südanbindung des Flughafens Hahn an die Naheregion muss vorangetrieben werden"

Veröffentlicht am 08.04.2009 in Pressemitteilung
Fritz Rudolf Körper am Schreibtisch

“Wir werden den Besuch von Bundesverkehrsminister Tiefensee auf dem Flughafen Hahn am 27. April 2009 auch dazu nutzen, um die Bedeutung der Ausbaumaßnahmen zur Südanbindung an die Nahe-Region hervorzuheben“, so Fritz Rudolf Körper in einem Gespräch mit Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Flughafen Frankfurt/Hahn GmbH, den Landtagsabgeordneten Bettina Brück und Hans Jürgen Noss sowie örtlichen SPD-Kommunalpolitikern auf dem Flughafen.

Die Gesprächsrunde war sich einig, dass der weitere Erfolg des Flughafens wesentlich von einer guten Verkehrsanbindung bestimmt wird. Hierzu seien bereits einige Projekte auf den Weg gebracht, so zum Beispiel der Ausbau der B 50 und der geplante Hochmoselübergang im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Mit diesen Projekten wird der Flughafen eine schnellere Anbindung an das Rhein-Main-Gebiet und den Einzugsbereich Köln-Bonn sowie die Benelux-Staaten erhalten.

Von gleicher Bedeutung sei allerdings die Realisierung der Ausbaumaßnahmen in südliche Richtung (Anbindung an die obere Nahe-Region und den Raum Kaiserslautern), so Körper. Hierzu ist zunächst der Bau der so genannten Hunsrückspange im Zuge der L 190 vorgesehen. Für die Ortsumgehung Rhaunen bestehe nun ein rechtskräftiger Planfeststellungsbeschluss. Nun müssten in den nächsten Jahren auch Finanzmittel vom Land hierzu bereitgestellt werden, um mit dem Bau der Hunsrückspange ein weiteres Stück voranzukommen. Brück und Noss haben hierzu ihre Unterstützung zugesagt.

“Die Südanbindung des Hahns ist sowohl für den Flughafen selbst, als auch für die Nahe-Region eine wichtige strukturpolitische Maßnahme“, betonte der Bundestagsabgeordnete. Darauf hat der den Verkehrsminister im Vorfeld seines Hahn-Besuches nochmals schriftlich hingewiesen und um Unterstützung bei der zeitnahen Realisierung gebeten.

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