Autoteile-Jakobs GmbH investiert 4 Millionen in den Idar-Obersteiner Hauptsitz im Gewerbegebiet Nahetal. Geschäftsführer Konrad Jakobs (Mitte) informiert Oberbürgermeister Bruno Zimmer (rechts) und den Bundestagsabgeordneten Fritz Rudolf Körper über die Pläne.
IDAR-OBERSTEIN. Die Autoteile-Jakobs GmbH plant an ihrem Hauptsitz im Gewerbegebiet Nahetal den Bau eines vollautomatischen Ersatzteillagers. "Diese Investition von circa 4 Millionen Euro ist die größte in unserer mehr als 30-jährigen Firmengeschichte", so der Geschäftsführer des Spezialisten für Kraftfahrzeugersatzteile, Konrad Jakobs, beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Fritz Rudolf Körper gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Bruno Zimmer zu dem Thema "Energie und Innovation".
Mit dieser Zukunftsinvestition stellt sich der Filialbetrieb mit neun regionalen Standorten auf das veränderte Kaufverhalten der Kunden ein, bei denen das Internet eine immer größere Rolle spiele, betont der Geschäftsführer. Derzeit macht Jakobs rund 20 Prozent des Gesamtumsatzes über das Internet. Mittelfristig rechnet Jakobs mit einem deutlich höheren Umsatzanteil über die Internet-Tochter Renet Autoteile Netzwerk GmbH. Das Online-Geschäft sichere die Arbeitsplätze und den Standort Idar-Oberstein. Ein vollautomatisches Lager mit mehr als 60.000 Teilen rund um alle Autotypen optimiere die Kundenbedienung in puncto Schnelligkeit und Qualität. „Trotzdem wollen wir auch zukünftig unsere Stärken bei der persönlichen Kundenberatung in unseren Filialen sicherstellen", so Jakobs.
Autoteile Jakobs bedient den privaten Endverbraucher und "Autobastler", aber auch viele freie Werkstätten, Bau- und Busunternehmen sowie Handwerksbetriebe in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Jakobs fasst seine Geschäftsphilosophie mit dem Satz zusammen: "Neben den Großen können auch gute Kleine bestehen." Denn die Konzentration auf wenige bundesweit tätige Filialisten in der Branche sei weit fortgeschritten. Derzeit sind an allen Jakobs-Standorten mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt. "Die Investition am Hauptsitz Idar-Oberstein ist ein gutes Signal für unsere Region", so der Bundestagsabgeordnete. Oberbürgermeister Zimmer bedankte sich zudem für das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Konrad Jakobs in der Region und für die finanzielle Unterstützung karikativer Projekte durch sein Unternehmen.